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«Im Zweifelsfall Maul halten»
Joachim B. Schmidt lässt seinen eigenwilligen Sheriff Kalmann ein drittes Mal ermitteln. «Kalmann schweigt» erzählt von Anderssein, bedrohten Landschaften und einer Gesellschaft, die manchmal besser innehalten würde. Für Schmidt soll es der Abschluss einer Trilogie sein.


Zwischen Bergwelt und Mordgeschichte
Das Engadin ist für Gabriela Kasperski seit ihrer Kindheit ein Sehnsuchtsort. Nun hat die Schweizer Autorin die Region zum Schauplatz ihres neuen Krimis «Engadiner Meistermord» gemacht. Wie eine gruselige Erzählung Eingang in den Roman fand, weshalb sie sich von der wachsenden Konkurrenz nicht beirren lässt und was ihre Figuren mit ihrer Vergangenheit als Schauspielerin zu tun haben, erzählt sie im Gespräch.


Schreiben zwischen Landschaft, Erinnerung und Geschichte
Für Linard Candreia beginnt Literatur nicht mit einem ausgefeilten Plan. Sie wächst aus Themen, persönlichen Erfahrungen und der intensiven Beschäftigung mit Landschaften und Geschichte. Der Bündner Autor erzählt, weshalb ihn das Spiel mit den Wörtern immer wieder zum Schreiben bringt, warum er seine Schauplätze selbst erkundet und weshalb künstliche Intelligenz für ihn beim kreativen Prozess klare Grenzen hat.


«Beim Schreiben meldet sich eine innere Stimme»
Für den Bündner Autor Vincenzo Todisco ist Schreiben weit mehr als das Erfinden von Geschichten. Es ist eine besondere Art, die Wirklichkeit wahrzunehmen. In seinem Roman Der Geschichtenabnehmer beschäftigt er sich mit dem Erzählen und Zuhören, mit Erinnerungen, dem Sterben und dem, was von einem Menschen bleibt. Im Gespräch erzählt Todisco von der Magie des Schreibens, persönlichen Erfahrungen und davon, weshalb künstliche Intelligenz für ihn die menschliche Kreativität nich


Nebel, Schicksal, Hoffnung
Für den Bündner Autor Jörg Rutz bedeutet Schreiben, in eine selbst erschaffene Welt einzutauchen. Im Gespräch erzählt er, wo seine Geschichten ihren Anfang nehmen, weshalb das Bündner Rheintal mehr als eine Kulisse ist, welches Schicksal ihn besonders berührt und warum künstliche Intelligenz für ihn beim eigentlichen Schreiben keinen Platz hat.


«Heimat ist nicht immer schön»
Margrit Cantieni erzählt von Bündner Lebensgeschichten, gesellschaftlicher Ausgrenzung und einer Vergangenheit, die nicht vergessen werden soll. In ihrem aktuellen Roman steht mit Franka eine reale Frau im Zentrum, deren Geschichte die Autorin beim Schreiben an ihre emotionalen Grenzen brachte. Am Literaturfestival «Die Rahmenhandlung» liest Cantieni am Samstag im Parcours 2 im From Heaven in Bad Ragaz.


«Der Raum in einem Roman ist immer ein zweiter Held»
Für Angelika Overath gehören Schreiben und Leben untrennbar zusammen. In ihrem aktuellen Roman «Calanda oder Alvas Antwort» erzählt die Bestsellerautorin von Krankheit, Lebensmut und der Kraft der Natur. An der fünften Ausgabe des Literaturfestivals «Die Rahmenhandlung» wird sie am Sonntag im Parcours 2 im From Heaven in Bad Ragaz von Reto Möhr interviewt.


«Ich bin eher ein Reporter als ein Poet»
Köbi Gantenbein schreibt über Landschaften, weil sie für ihn weit mehr sind als Kulisse. Sie sind politisch, gesellschaftlich und persönlich. An der fünften Ausgabe des Literaturfestivals «Die Rahmenhandlung» liest die Fläscher Legende am Samstag im Parcours 2 im From Heaven in Bad Ragaz. Im Interview spricht Gantenbein über sein Schreiben, sein neues Buch «Landschaft singen» und darüber, weshalb er alle seine Sätze selber schreiben will.


«Man soll selbst schreiben und nicht der Computer»
Mit «Dunkler Sog» legt Jörg Rutz nach «Tatort Madast» und «Dunkle Zeiten» seinen nächsten Kriminalroman vor. Der Autor aus Landquart hat inzwischen seinen eigenen Rhythmus gefunden. Er schreibt am Morgen, plant seine Geschichten nicht bis ins letzte Detail und lässt Figuren auch während des Schreibens entstehen. Gleichzeitig beobachtet er eine Entwicklung, die den gesamten Literaturbetrieb beschäftigt: künstliche Intelligenz.


«Manchmal führt der erste Satz durch ein ganzes Buch»
Ein leeres Blatt, eine alte Karre und eine Autobahn, die plötzlich mehr ist als Beton und Asphalt: Linard Bardill spricht im Vorfeld des Literaturfestivals «Die Rahmenhandlung» über die Magie des Schreibens, unerwartete Begegnungen und sein aktuelles Buch «A13 – Geschichten vom Eilen und Verweilen».


«Was macht einen König zum König?»
Mit «Nenn’ mich einfach Mo» ist Maya Heusser und Bühnenreif derzeit auf Tournee. Das Musical verbindet die alltäglichen Sorgen einer Familie mit einer märchenhaften Geschichte über Macht und Verantwortung. Gleichzeitig geht Heusser mit einem neuen Chorkonzept einen Weg, der Aufführungen auch dort ermöglichen soll, wo sich keine klassischen Veranstalter finden.


«Weiss gewinnt»: Cornelia Roffler findet das Besondere im gewöhnlichen Leben
Mit «Weiss gewinnt» legt Cornelia Roffler ihr drittes Buch vor. Im Mittelpunkt stehen dreizehn Freundinnen und jene kleinen Momente, in denen sich das Leben oft deutlicher zeigt als in den grossen Ereignissen. Die in Trimmis aufgewachsene Autorin schreibt über Freundschaft, Humor und die Kunst, dem Alltag mit Gelassenheit zu begegnen.


Bündner Geschichten und kulinarische Leckerbissen
Die kulinarische Genussreise «Graubünden liest und geniesst» von RailGastro in Zusammenarbeit mit der Rhätischen Bahn verbindet Literatur und Kulinarik im gediegenen Rahmen. Während auf der Reise von Chur nach St. Moritz und zurück beeindruckende Landschaften vor dem Fenster des Gourmino-Speisewagens vorbeiziehen, geben Bündner Autorinnen und Autoren exklusiven Einblick in ihr Schaffen. Dazwischen sorgt ein Dreigangmenü für kulinarischen Genuss. «Bündner Literatur auf Schiene


Buchtipp: «Engadiner Teufel» von Philipp Gurt
Um den Erfolg von «unserem» Philipp Gurt ein wenig besser zu verstehen, habe ich kürzlich damit begonnen, mich vertieft mit seinen Büchern auseinanderzusetzen. Schliesslich hat er sich seit «Bündnerfleisch», das ich zuletzt von ihm gelesen habe, sicher stark weiterentwickelt. Da ich in diesem Jahr als Moderator für die Silser Buchtage gebucht war, fand ich zum Wiedereinstieg in das Gurt-Universum «Engadiner Teufel» ganz passend. So viel vorab: Es hat sich gelohnt, weiterzules


«KI kann nie die Biografie eines Schriftstellers kopieren»
7000 verkaufte Bücher in nur fünf Tagen und bereits der zehnte Spitzenplatz auf der Bestsellerliste: Philipp Gurt gehört zu den erfolgreichsten Schweizer Autoren der Gegenwart. Warum ihn dieser Erfolg noch immer überrascht, weshalb das Engadin ihn nicht loslässt und warum KI seinem Beruf wenig anhaben kann, erzählt er im Interview.


«Graubünden schreibt»-Nachwuchspreis geht an Walser und Catschegn
Im August vergangenen Jahres schrieb die Literaturinitiative «Graubünden schreibt» einen Schreibwettbewerb zum Thema «Mut» aus. Die über 40 eingereichten Geschichten zeigen die Freude am literarischen Schreiben in Graubünden. Nun hat die Jury entschieden, welche jungen Autorinnen und Autoren den Nachwuchspreis erhalten und damit eine Veröffentlichung im Buch «Graubünden schreibt – Das Novellenbuch» gewinnen.


Hochkarätiges Programm zwischen Literatur, Musik und Gesprächskultur
Das Literaturfestival «Die Rahmenhandlung» in Bad Ragaz hat den offiziellen Vorverkauf für die diesjährige Ausgabe eröffnet, die vom 18. bis 20. September stattfindet. Zum 5-jährigen Jubiläum erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Programm, das Literaturfans, Musikliebhaberinnen und Kulturinteressierte gleichermassen ansprechen dürfte. Mit grossen Namen aus Literatur, Kabarett, Musik und Poetry Slam präsentiert sich das Festival erneut als lebendiger Treffpu


Kulturstammtisch im Kulturhuus
Am Sonntag, 31. Mai 2026, lädt der Kulturstammtisch Prättigau um 14.30 Uhr ins neue Kulturhuus Klosters ein. Noch vor dem offiziellen Eröffnungsfest vom 4. bis 7. Juni 2026 bietet der Anlass die Gelegenheit, das neue Kulturzentrum mit seinen vielseitigen Räumlichkeiten, der modernen Infrastruktur und seinen Möglichkeiten als Veranstaltungsort kennenzulernen.


«Die thematische Klammer war Mut und Neuanfang»
Die Malanser Autorin Gabrielle Götz legt nach: Nachdem sie im Herbst 2024 ihr erstes Buch «Kein Leben lang» veröffentlicht hat, erscheint am 22. Mai 2026 ihr zweiter Erzählband. Das neue Werk trägt den Titel «Plötzlich war da Weite» und versammelt neun Geschichten über Mut, Hoffnung und persönliche Aufbrüche.


«Das Leben ist ein fluider Zustand»
Im neuen Roman von Rebekka John aus Schiers dreht sich alles um die titelgebende Hauptfigur «Frau Schmidt». Die 82-Jährige lebt zurückgezogen in einem Pflegeheim und versinkt in Monotonie. Vieles verändert sich, als im Nachbarhaus eine junge Frau einzieht und die Titelheldin ihr Leben nochmals in die Hand nimmt.
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